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Jürgen Janßen
Bass __
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Hallo, schön das Du Dich dafür interessierst was hinter dem Namen "Jürgen Janßen" steckt.
Obwohl in Wuppertal aufgewachsen und in den letzten Jahren zum absoluten Ruhrgebietsmensch mutiert, wurde ich an einem Muttertag in einer kleinen aber feinen Stadt in der Eifel geboren. Ob sich meine Mutter im Augenblick meiner Geburt über ihr "Muttertaggeschenk" freuen konnte, ist nicht überliefert.
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Trotz des Einflusses meiner Verwandten habe ich mich nicht zur rheinischen Schunkelfrohnatur entwickelt, sondern fühlte mich schon früh zur Rockmusik hingezogen. Inspiriert durch die Musik meiner damaligen Lieblingsbands (Manfred Mann´s Earth Band, AC/DC, The Sweet, ELO, ...) und dem unglaublich coolen Outfit der Rockstars dieser Zeit, kam ich zu einem folgenschweren Entschluss. Auch ich wollte Musik machen.
Nach den Erfahrungen mit einem improvisierten Schlagzeug (bestehend aus Waschmitteltrommeln und Topfdeckeln) und der billigen Akustikgitarre meines Bruders, habe ich mich bewusst für den E-Bass entschieden. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, bildet er doch, kreativ gespielt, mehr als ein Bindeglied zwischen Schlagzeug, Gitarren und Gesang.
Und so hat mich mein musikalischer Weg über die Jahre durch so einige Bands geprägt. So oder ähnlich ist das auch den anderen Jungs von Troyh ergangen. Jetzt sind wir wieder zusammen, arbeiten an guten Pop- und Rocksongs und bringen unseren gesamten Schatz an Erfahrungen mit in diese Arbeit ein.
"Der Groove ist wichtiger als das Ego“
Das war und ist mein Leitsatz als Musiker in einer Band. Song- und banddienliches Spiel ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren einer Band. Es gibt halt nur ganz wenige Bands die nur aus Solisten bestehen und trotzdem funktionieren (wie z.B. Rush).
"Ein Song kann einfach aber trotzdem gut sein“
Auch das liegt mir am Herzen. Einen guten Song erkennt man daran, dass man ihn auch am Lagerfeuer auf einer Akustikgitarre spielen kann. Das ist zwar ein alter Spruch aber er stimmt. Die besten Songs der Musikgeschichte sind einfach gehalten oder bestehen nur aus wenigen Akkorden. Hört doch mal in "With or without you" von U2 oder "Some kind of wonderful" von "Grand Funk Railroad" rein (beide Songs bestehen aus nur 4 Akkorden). Für diese "Einfachheit" stehe ich bei Troyh. Na ja, manchmal muss ich auch dafür kämpfen.
"Ich mache Musik für das Publikum und nicht für mich“
Ein ganz wichtiger Punkt für mich. Bands die Ihre Zeit nur im Proberaum verbringen, sind nichts für mich. Ich muss auf die Bühne. Ich stehe nicht still im Hintergrund herum, da wo viele einen Bassisten vermuten. Nein, ich stehe vorne, mache mit, ziehe den Fokus auch mal auf mich. Für mich gibt es nichts Schöneres als Menschen mit unserer Musik Spaß zu bereiten, sie glücklich zu machen.
Ich hoffe das kann ich noch oft und lange erleben; mit meinen Freunden von Troyh!
Euer
Jürgen |
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